Wie Adipositastherapie dauerhaft gelingt

 

Dauerhafte Gewichtsabnahme funktioniert nur mit SELBSTFÜRSORGE und ACHTSAMKEIT

Viele Menschen leiden heute an Übergewicht, bis hin zu einem BMI von über 30 und zählt somit zu den Menschen mit der Diagnose Adipositas Grad I, II oder III. Ewige Diäten sind ein auf und ab und doch sind nur wenige Versuche von lange Dauer. Woran liegt das? Übermäßiger Konsum von Lebensmittel und wenig Bewegung kann auf Dauer zu Übergewicht/Adipositas führen. Aber ist das allein der Grund oder die Ursache?

Meist liegt die Ursache und die Wurzel des übermäßigen Essens viel tiefer.

Essen kann zu einem sogenannten Kompensationsmittel/Ersatz führen und zur Sucht werden. Es kann sich eine Essstörung entwickeln. Aber warum?

Stress, Probleme, Einsamkeit, Langeweile, Belohnung, Entspannung, Liebesersatz u.v.m.,  all das kann dazu führen übermäßig zu Essen. Doch hilft dies leider nur kurzfristig und gibt nur für eine kurze Dauer ein sogenanntes Glücksgefühl und das wird über Jahre immer wieder wiederholt und wird zu einem normalen Verhaltensmuster, was jedoch auf Dauer krank machen kann und zu Adipositas führen kann.

Durch ein Magenband, eine Magenoperation oder diverse Abnehmspritzen versucht man das Problem schnell zu beheben, aber reicht das aus?

Die therapeutische, psychische, seelische Komponente wird meist wenig betrachtet, obwohl sie doch soviel im Hintergrund wirkt.

Um wieder dauerhaft ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, ist es erforderlich sich mit sich selbst auseinander zusetzen. Stellen Sie sich selbst die Frage: Wann essen ich und was esse ich? Esse ich nur wenn ich Körperlichen/physischen Hunger habe oder ist es eher der emotionale seelische Hunger? Wie habe ich als Kind gelernt mit Essen umzugehen. Wie geht meine Herkunftsfamilie mit dem Thema Essen um? Meist ist Essen eine positive Assoziation um einen Konflikt besser aushalten zu können oder eine Leere zu füllen.

Vielleicht ist die aktive Stressachse (Sympatikus) häufig so hoch gefahren und angespannt, dass das Nervensystem einen Ausgleich braucht um wieder in Balance zu finden und sich zu regulieren und die Passivachse (Parasympatikus) durch Zuführen von bestimmten Nahrungsmitteln wieder für Entspannung sorgt.

Eine Operation o.ä. allein reicht meist nicht aus. Sie kann lediglich unterstützen, aber die eigentliche Gewichtsreduzierung muss im Kopf passieren, da darf eine Veränderung in der Denkweise passieren.

Es gilt auf Dauer sein Leben zu verändern, sich selbst zu reflektieren und ehrlich mit sich selbst zu sein. Fragen Sie sich selbst:

Wer bin ich, was möchte ich und was tut mir gut? Melden Sie sich gern bei mir. Ich helfe Ihnen gern.